15.06.2026
KNA bündeln intensivmedizinische und kardiologische Versorgung in Eichstätt
Die Kliniken im Naturpark Altmühltal (KNA) entwickeln sich weiterhin erfolgreich in Richtung einer zukunftssicheren stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung. In den vergangenen Monaten wurden wichtige Meilensteine erreicht: Leistungsgruppen wurden beantragt, Baumaßnahmen genehmigt und gefördert, MVZ-Sitze erfolgreich besetzt sowie die Senioreneinrichtungen kontinuierlich weiterentwickelt. Auch die Ausbildungszahlen bewegen sich weiterhin auf einem stabil hohen Niveau.
Versorgung zukunftssicher gestalten
Die Anforderungen an die Krankenhausversorgung verändern sich bundesweit. „Neben den Vorgaben der Krankenhausreform stehen die Kliniken vor der Aufgabe, medizinische Qualität, Wirtschaftlichkeit und personelle Ressourcen langfristig zu sichern. Vor diesem Hintergrund entwickeln die KNA ihre Versorgungsstrukturen gezielt weiter“, erklärt KNA-Vorstand Marco Fürsich.
Ab dem 1. Juli 2026 wird die intensivmedizinische Versorgung innerhalb des Klinikverbundes am Standort Eichstätt gebündelt. Künftig werden intensivpflichtige Patientinnen und Patienten dort behandelt. Auch die Versorgung kardiologischer Patientinnen und Patienten wird bereits verstärkt am Standort Eichstätt konzentriert.
Moderne Infrastruktur als Grundlage
Erst kürzlich wurde die Intensivstation in Eichstätt in den neugebauten Nordflügel verlegt. Mit dem Umzug gingen umfassende bauliche und technische Erneuerungen einher, sodass die Station heute auf modernsten Stand ausgestattet ist. Die nun geplante Bündelung der intensivmedizinischen Versorgung erfolgt daher nicht nur aus infrastrukturellen Gründen, sondern ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen des Landkreises Eichstätt.
Mitarbeitende erhalten individuelle Perspektiven
Für die von der Neuausrichtung betroffenen Mitarbeitenden werden individuelle Lösungen geschaffen. Fürsich sagt: „Je nach persönlichem Wunsch und fachlicher Ausrichtung bestehen Einsatzmöglichkeiten auf der Intensivstation in Eichstätt oder im Bereich Anästhesie am Standort Kösching.“
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibt auch künftig jederzeit gewährleistet. Bereits heute werden Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern überwiegend direkt den geeigneten Versorgungsstrukturen zugeführt. Sollte während eines stationären Aufenthalts in Kösching eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich werden, erfolgt die Verlegung nach Eichstätt.












