05.05.2021

Neues Zuhause für die Bewohner der Pflegestation

Am 11. Mai zieht die Seniorenpflegestation aus der Klinik Eichstätt in das Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth in der Gundekarstraße um.

Die letzten Bauarbeiten laufen. Ab 11. Mai wird der Eingangsbereich am Caritas-Heim St. Elisabeth für die Seniorenpflegestation bereit stehen.

Die Seniorenpflegestation bleibt im St.-Elisabeth-Heim räumlich, personell und organisatorisch vollständig von der Caritas getrennt. „Wir sind im 4. Stock im Caritas-Heim genauso autark wie wir es im 4. Stock der Klinik waren. Die Bewohner werden in den 13 Einzelzimmern von unserem Pflegeteam betreut. Wir haben eine separate Eingangstür auf der Nordseite des Heims an der Gundekarstraße, die nur unser Personal sowie die Besucher und Ärzte unserer Bewohner nutzen", erklärt Kliniken-Vorstand Marco Fürsich. Bis auf die Essens- und Wäscheversorgung, die beide von der Caritas gestellt werden, hat die Station damit keine Berührungspunkte mit dem restlichen Haus.

Bereits seit Dezember wird der Umzug vorbereitet. Für die Hälfte der einst 26 Bewohner wurden neue Unterkünfte in der Umgebung organisiert, weil im St.-Elisabeth-Heim nur noch 13 Plätze zur Verfügung stehen. In den letzten Wochen wurden zudem bereits Betten, Schränke, Personalspinde und Schreibtische in die Gundekarstraße transportiert und kleinere Umbauarbeiten im 4. Stock des Caritas-Heims veranlasst. Der Gemeinschaftsraum erhält beispielsweise eine kleine Küchenzeile. Außerdem wurde eine vollständige WLAN-Abdeckung installiert. Am 11. Mai, dem Tag des Umzugs, müssen nur noch die Bewohner zu ihrem neuen Zuhause gefahren werden.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die Caritas ihre Räumlichkeiten zur Miete zur Verfügung gestellt hat. Damit konnte für unsere Bewohner eine sehr gute Lösung gefunden werden. Sie behalten ihre gewohnten Bezugspersonen und haben ein tolles neues Zuhause", sagt Kliniken-Vorstand Fürsich. Alle 13 Zimmer im 4. Stock sind Einzelzimmer mit eigenem Bad. Die Bewohner haben vom Gemeinschaftsraum aus einen herrlichen Blick über Eichstätt. Und sie können einen eigenen Gartenbereich nutzen. Die Investitionskosten daran entsprechend angepasst. „Obwohl wir die Pflegesätze stabil halten können, wird der Eigenanteil unserer Bewohner damit trotzdem ansteigen", bedauert Fürsich.

Für die Pflegekräfte ist der Umzug ebenfalls mit Neuerungen verbunden. „Wir nutzen die Zäsur, um auf digitale Pflegedokumentation umzustellen", sagt der Beauftragte für die Altenpflege der Kliniken, Josef Schmid. Damit wird der gesamte Pflegeprozess digital abgebildet, wie es in der zweiten Senioreneinrichtung der Kliniken, im Seniorenheim Anlautertal in Titting, bereits seit 2017 praktiziert wird. „In den neuen Räumen wird es keine physischen Bewohnerakten mehr geben. Außerdem wird das Medikamentenmanagement auf ein neuartiges Schubladensystem mit Farbleitung umgestellt. Dies bringt eine besonders hohe Sicherheit im Umgang mit den Medikamenten mit sich", sagt Schmid.

Die Station 7 in der Klinik wird nach dem Auszug der Pflegestation nicht lange leer stehen. Im Mai beginnt der zweite Bauabschnitt der Generalsanierung, in der auch die Station 7 saniert wird. Zunächst starten die Sanierungsarbeiten im Ostflügel. Der Nordflügel der Station dient derweil als Ausweichort für andere Stationen, die wegen der Bauarbeiten umziehen müssen.

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